2026/09 – Einweihung des Helmut-Heymann-Platzes

Am Sonntag, dem 20. September 2026 hatte der BAB (Baumberger Allgemeiner Bürgerverein) zur Einweihung des Helmut-Heymann-Platzes (vormals Dorfplatz Baumberg) eingeladen. Trotz des Regens waren sehr viele Gäste gekommen. Vertreter nahezu aller Baumberger und Monheimer Vereine waren anwesend. Die Garde „Kin Wiever“ war selbstverständlich auch mit sehr vielen Mitgliedern erschienen. Helmut Heymann war immerhin Gründungsmitglied und langjähriger Ehrensenator der Garde.

Der BAB-Vorsitzende Oliver Lehnard und die Monheimer Bürgermeisterin Sonja Wienecke eröffneten die Veranstaltung mit hervorragenden Reden, in denen das Leben und das Wirken von Helmut Heymann ausführlich gewürdigt wurden.

Im Anschluss wurden die anwesenden Gäste vom BAB zu Bratwurst und Getränken eingeladen und hatten – ganz im Sinne von Helmut Heymann – Gelegenheit miteinander zu kommunizieren. Es war eine dem Wirken von Helmut Heymann angemessen Würdigung und eine sehr schöne Feier.

Auch Google Maps zeigt bereits den neuen Namen des Platzes

Hier findet sich die Einladung des BAB:

Am 20. September 2026 wird der Dorfplatz zum Helmut-Heymann-Platz. Kommen Sie und feiern ab 12:30 mit!

Mehr als 20 Jahre lang prägte Helmut Heymann als Vorsitzender des Bürgervereins das gesellschaftliche Leben in Baumberg. Sein besonderes Anliegen war es, Menschen zusammenzubringen und Orte der Begegnung, des Austauschs und des Miteinanders zu schaffen.

Mit der Entstehung und Weiterentwicklung des Dorfplatzes ist sein Name in besonderer Weise verbunden. Im Jahr 2000 setzte er sich gemeinsam mit dem damaligen Bürgermeister Thomas Dünchheim maßgeblich für die Realisierung des Platzes ein. Der Bürgerverein beteiligte sich mit mehr als 11.000 DM an der Finanzierung und übernahm später auch die Pflasterung des Ascheweges. Damit übernahm der Verein langfristig Verantwortung für einen zentralen Treffpunkt in Baumberg.

Doch Heymanns Engagement reichte weit über den Dorfplatz hinaus. Als Brückenbauer zwischen Verwaltung, Vereinen und Bürgerschaft, als Mitbegründer des Freundeskreises Boomberger Jecke und des Arbeitskreises Baumberger Karneval sowie als Mitinitiator der Bürgerstiftung „Minsche vür Minsche“ setzte er wichtige Impulse für das gesellschaftliche Leben in Monheim.

Die Umbenennung in Helmut-Heymann-Platz würdigt daher nicht nur seinen besonderen Einsatz für diesen Ort, sondern sein langjähriges Wirken für Baumberg, das Ehrenamt und das Gemeinwohl.

Und auch die Stadt Monheim am Rhein hatte bereits über die Umbenennung des Platzes berichtet:

Der Baumberger Dorfplatz heißt jetzt Helmut-Heymann-Platz

Das Straßenschild steht – Der BAB lädt am Sonntag ab 12:30 Uhr zur öffentlichen Feier anlässlich der Namensgebung ein

Gemeinsam am neuen Straßenschild für den Helmut-Heymann-Platz: Bürgermeisterin Sonja Wienecke mit Doro Heymann (r.) und Sohn Fabian Heymann, den beiden BAB-Vorstandsmitgliedern Markus Gronauer und Oliver Lehnard sowie Alexander Thomas vom Team der Städtischen Betriebe, die das Schild zuvor montiert hatten. Foto: Stadt Monheim am Rhein / Thomas Spekowius

Der Baumberger Dorfplatz trägt jetzt auch ganz offiziell den Namen Helmut-Heymann-Platz. Nachdem die Städtischen Betriebe das neue Straßenschild im Einfahrtsbereich zur Von-Ketteler-Straße montiert hatten, weihte Bürgermeisterin Sonja Wienecke den Platz am Dienstag, 15. September, gemeinsam mit Familienmitgliedern von Dr. Helmut Heymann und Vertreterinnen und Vertretern des Baumberger Allgemeinen Bürgervereins (BAB) ein. Am Sonntag, 20. September, lädt der BAB ab 12:30 Uhr alle Bürgerinnen und Bürger auch zu einer öffentlichen Feier anlässlich der Namensgebung des zentralen Versammlungsorts in Alt-Baumberg ein.

„Mit der Benennung dieses Platzes möchten wir unsere Dankbarkeit und unsere große Wertschätzung für Ihren verstorbenen Mann zum Ausdruck bringen“, betonte die Bürgermeisterin an Heymanns Ehefrau Dorothea „Doro“ gerichtet. „Sein Name wird künftig untrennbar mit einem Ort verbunden sein, für dessen Entstehung er sich selbst mit großer Überzeugung eingesetzt hat.“

In der Tat war Helmut Heymann mit dem Platz in besonderer Weise verbunden. Schon bei dessen Entstehung setzte er sich gemeinsam mit anderen Aktiven des BAB dafür ein, mitten in Baumberg einen Ort der Begegnung, des Austauschs und des Miteinanders zu schaffen. Im Jahr 2000 wurde dazu mit dem damaligen Bürgermeister Professor Dr. Thomas Dünchheim eine Vereinbarung über den Bau, die finanzielle Beteiligung des Bürgervereins und den künftigen Betrieb des Platzes geschlossen. Der BAB steuerte seinerzeit mehr als 11.000 D-Mark zur Finanzierung bei und übernahm später auch selbst weitere Ausbau- und Verbesserungsarbeiten auf dem Platz. Auch Heymann legte dabei immer wieder selbst Hand an. Sein Engagement für die Entstehung und Weiterentwicklung des Dorfplatzes war deshalb ein wesentlicher Grund für die jetzige Benennung nach ihm.

Jahrzehntelange Dienste für den Stadtteil

Mehr als zwei Jahrzehnte lang stand Heymann als Vorsitzender an der Spitze des Baumberger Allgemeinen Bürgervereins. Bis zu seinem Tod am 13. Oktober 2023 prägte er das gesellschaftliche Leben in Baumberg und setzte sich dafür ein, Menschen zusammenzubringen und gemeinsam mit ihnen Ideen für den Stadtteil umzusetzen. Viele der dabei geschaffenen und weiterentwickelten Strukturen bestehen bis heute.

Sein persönliches Lebensmotto habe, so berichtete Wienecke bei der Einweihung, ein Satz des berühmten Autors Erich Kästner auf den Punkt gebracht: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ Auf die Frage nach einem persönlichen Geheimtipp für Besucherinnen und Besucher Monheims und dabei natürlich vor allem Baumbergs soll Heymann einmal sinngemäß geantwortet haben, sie sollten in den Baumberger Allgemeinen Bürgerverein eintreten und sich ehrenamtlich engagieren. Die Bürgermeisterin betonte, dass diese Aufforderung bis heute aktuell sei. Eine Stadt und ihre Ortsteile lebten von Menschen, die nicht nur fragten, was getan werden müsse, sondern auch selbst mit anpackten.

Den Anstoß zur Neubenennung des Dorfplatzes, der trotz seiner zentralen Lage und Bedeutung für das Leben im Stadtteil bislang keinen offiziellen Namen trug, hatte der BAB gegeben. Mit einer Anregung nach Paragraf 24 der Gemeindeordnung NRW hatte der Bürgerverein am 24. Februar 2026 vorgeschlagen, den Dorfplatz nach seinem langjährigen Vorsitzenden zu benennen. Der Haupt- und Finanzausschuss folgte der Anregung am 16. April und beauftragte die Verwaltung damit, die Benennung für eine Entscheidung des Rates vorzubereiten. Der Rat beschloss schließlich am 29. April, den „Baumberger Dorfplatz“ in „Helmut-Heymann-Platz“ zu benennen.

Bei der Einweihung des neuen Straßenschilds waren neben der Bürgermeisterin auch Heymanns Ehefrau Dorothea „Doro“ Heymann und Sohn Fabian Heymann dabei. Für den BAB nahmen der Vorsitzende Oliver Lehnard und der stellvertretende Vorsitzende Markus Gronauer teil. Alexander Thomas von den Städtischen Betrieben, die das Schild zuvor montiert hatten, komplettierte die Runde.

Ein positives Wirken, das unvergessen bleibt

„Baumberg wird Helmut Heymann und sein Wirken nicht vergessen“, versicherte Wienecke. Sie wünsche sich, dass der Helmut-Heymann-Platz auch künftig bei vielen Veranstaltungen mit Leben gefüllt werde. Dafür stehen die Chancen gut: Der Platz ist heute ein zentraler Treffpunkt und regelmäßig Schauplatz von Festen und Veranstaltungen im Stadtteil. Mit Festen, Märkten und zahlreichen weiteren Veranstaltungen wird damit künftig auch der Name Helmut Heymanns ganz selbstverständlich im Baumberger Leben präsent bleiben.

Die nächste Gelegenheit für einen Austausch im Stadtteil gibt es bereits am kommenden Sonntag. Der BAB lädt für den 20. September anlässlich der Namensgebung ab 12:30 Uhr zur öffentlichen Feier auf den Helmut-Heymann-Platz ein. Über Veranstaltungen und weitere Neuigkeiten aus dem Bürgerverein informiert der BAB inzwischen auch über einen eigenen [extern]Whatsapp-Kanal. Informationen dazu gibt es auch auf der Internetseite des Bürgervereins unter [extern]www.baumberger-buergerverein.de. (ts)

 

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