2012/10 – 30 Jahre Bürgerhaus

30 Jahre Bürgerhaus Baumberg: Heimatliebe zum Geburtstag Von Anneliese Clemens Zum 30. Geburtstag bekam das Bürgerhaus neben vielen Darbietungen von Vereinen neue Stühle. Freuen sich über neue Stühle: (v.l.) Björn […]

30 Jahre Bürgerhaus Baumberg: Heimatliebe zum Geburtstag

Zum 30. Geburtstag bekam das Bürgerhaus neben vielen Darbietungen von Vereinen neue Stühle.

 

Baumberg. Das sehr gut besuchte Bürgerhaus am Freitagabend hat es bewiesen: Baumbergs Bevölkerung liebt es. In Scharen kamen die Baumberger zu seinem 30. Geburtstag.

Eingeladen dazu hatte der Baumberger Allgemeine Bürgerverein (BAB). „Immer noch ist das Bürgerhaus die unangefochtene Nummer Eins in Kommunikation und Miteinander“, begrüß*te BAB-Vorsitzender Helmut Heymann die Gäste.

Sein besonderer Willkommensgruß galt aber Ehrenbürgermeisterin Ingeborg Friebe, die maßgeblich am Bau des Hauses beteiligt war, dem ehemaligen BAB-Vorsitzenden Dieter Stratmann, den Vertretern der Politik, der Kirchen und anderen Institutionen.

„Andere Städte beneiden uns darum.“

Helmut Heymann über das Bürgerhaus

Heymann ließ die 30 Jahre Höhen und Tiefen der Kommunikationsstätte Revue passieren, erwähnte aber auch, dass durch den Nutzungsvertrag, der die Schlusszeiten regelt (Nutzungen nach 23 Uhr sind untersagt), sich die Anzahl der Belegungen fast halbiert habe: „Für die Vereine gibt es eigentlich keine gravierenden negativen Auswirkungen. Weggebrochen sind jedoch die privaten Nutzungen.“

Der BAB-Chef bedauerte vor allem, dass es heute überhaupt keine geartete Verbindungen mehr mit der Volkshochschule gebe: „De facto ist damit der Satz, dass das Bürgerhaus nicht nur für Vereine, sondern für alle Bürger Baumbergs eine Stätte der Begegnung sein soll, nicht mehr zu halten.“ Dennoch sei das Bürgerhaus heute für das Miteinander im Stadtteil unersetzbar. „Andere Städte beneiden uns darum.“

Spenden für eine neue Bestuhlung werden weiter benötigt

Die Belegungszahlen des Bürgerhauses beliefen sich trotz Rückgang aufgrund des Nutzungsvertrages im Vorjahr immerhin noch auf über 600 Besucher.

Wer einen symbolischen Preis von 150 Euro für einen Stuhl spenden möchte, kann dies beim BAB anmelden. Neben einer Bescheinigung für die Steuer gibt es noch einen namentlichen Eintrag auf einer Spendentafel. Auch kleinere Beträge sind willkommen.

Bevor das heitere Programm mit Darbietungen vieler heimischer Vereine unter der feschen Moderation von Andreas Beginn und Björn van Pieske von der „109er Action Crew“ von der festlich dekorierten Bühne ablief, erinnerte Heymann die Festgesellschaft an die Spendenaktion zugunsten einer neuen Bestuhlung des Bürgerhauses: „Der bisherige Erfolg unserer Aktion ist zwar überwältigend, dennoch fehlen 30 000 bis 35 000 Euro.“

Die im Laufe des Abends gestartete Verlosung erbrachte auch noch eine beachtliche Summe, ganz zu schweigen von der Spende der Stadt. Für sie überreichte Bürgermeister Daniel Zimmermann an diesem Abend einen Scheck über 100 000 Euro für neue Stühle und Tische.

Zimmermann lobte nicht nur das große Engagement des BAB für den Stadtteil, sondern auch den unermüdlichen Einsatz aller örtlichen Vereine: „Ich bin dankbar und zufrieden, dass es hier in Baumberg eine so großartige Einmütigkeit aller Gruppierungen gibt.“

Das demonstrierte auch das Programm: Da waren sowohl der Männer- als auch Frauenchor unter dem Dirigat von Oliver Drechsel; die flotten Trommlerinnen aus dem Peter-Hofer-Haus mit afrikanischen Weisen, die Garde Kin Wiever, die Hippegarde, die 109er Action Crew, eine spannende Talkrunde zu 30 Jahren Bürgerhaus mit Ingeborg Friebe, Dieter Stratmann und Bürgermeister Daniel Zimmemann. Kurzum: Musik, Tanz, Artistik, Büttenrede und Gesang bestimmten das Geburtstagsfest.

Der Abend machte wieder einmal deutlich: Vor allem Baumberger Vereine dokumentieren viel Heimatliebe, sichern das Brauchtum und bieten eine sinnvolle Freizeitgestaltung.

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